Content Marketing ist in aller Munde und hat sich zu einem der bedeutendsten Marketingtrends entwickelt. In der modernen Kundenkommunikation kommt man mit einfachen Werbeversprechen nicht mehr weit. Wie erfolgreich ein Unternehmen im digitalen Zeitalter ist, hängt ganz wesentlich von den Inhalten ab, die dieses bereitstellt. Denn um eine (Kauf-)Entscheidung zu fällen oder ein Problem zu lösen, sucht der moderne Kunde online nach Inhalten, die ihm einen konkreten Nutzen bieten – also nach Informationen, kompetenter Beratung oder nach Unterhaltung.

Ohne relevanten Content geht nichts

Das Content Marketing steht damit vor der Herausforderung, Inhalte zu schaffen, die sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen: kompetent, glaubwürdig, unterhaltsam und informativ. Nur wenn die Inhalte für die eigene Zielgruppe eine thematische Relevanz haben, werden sie von dieser auch beachtet.

Soweit die Theorie. In der Realität läuft es meist nicht so ideal. Oft fließt sehr viel Geld in die Generierung von Traffic über das Online Marketing. Die Conversion-Rate will dazu aber nicht passen. Schließlich fällt das Stichwort Content-Optimierung. „Mach mal Content Marketing!“ – wie bei vielen Herausforderungen im Arbeits- und Privatleben gilt auch für das Content Marketing, dass man mit Mittelmäßigkeit kaum Erfolge erzielen kann. Ein paar nebenbei geschriebene, wenn auch lustige Facebook-Posts hier, eine mit PowerPoint selbst erstellte Infografik dort und hastig zusammengeschriebene Blogbeiträge kosten das Unternehmen zwar Geld, bringen ihm aber keinen Mehrwert.

Drei Voraussetzungen für gelungenes Content Marketing

Für eine effiziente Arbeit mit Webinhalten braucht es drei Dinge: eine sinnvolle Content-Strategie, ein durchdachtes Marketing-Konzept und qualitativ hochwertige Texte.

Studien des Content Marketing Institutes und des Content Marketing Forums zufolge verfolgen lediglich knapp die Hälfte der Unternehmen in der D-A-CH-Region eine Content-Strategie.[1] Doch wer keine Content-Strategie formuliert, also die Marketingziele in Reichweitenaufbau, Involvement und Interaktion definiert, läuft Gefahr, Webinhalte planlos und an den Bedürfnissen seiner Zielgruppe vorbei zu produzieren. Mit der Folge seine Inhalte nicht im Griff zu haben und seine Unternehmung nicht zum Erfolg zu bringen.

Beim Content Marketing müssen aber auch Fragen beantwortet werden, wie

  • Welche Content-Formate sollen genutzt werden?
  • Wie nutze ich zielführend die Methode des Storytellings, um ansprechende Inhalte zu produzieren?
  • Über welche Kommunikationskanäle sollen meine Inhalte veröffentlicht werden und wann sollte das am besten passieren, um meine Zielgruppe zu erreichen?
  • Wie verwalte ich meine Inhalte?

Bei all diesen Überlegungen darf das Ziel einer erfolgreichen Kommunikation und Interaktion mit dem Kunden bzw. User nicht aus den Augen verloren werden. Im digitalen Zeitalter geht es letztlich darum, Kunden zu begeistern, auf sich aufmerksam zu machen und schließlich zu einer Handlung zu animieren.

Fazit

Der Weg, um dieses Ziel zu erreichen, ist anspruchsvoller und komplexer geworden. Um ihn erfolgreich voranzuschreiten, bedarf es neben Kreativität, spannenden Inhalten, auch durchdachte Zielfestsetzungen, aus denen sich überprüfbare Maßnahmen ableiten lassen.

Fest steht: Content Marketing macht man nicht mal nebenbei!

 

[1] http://content-marketing-forum.com/news/entwicklungsprognose-des-cmf

Bildnachweis: Lisa Alisa/shutterstock.com

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